Rosen
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Die Kletterrose Alessa
Es gibt Rosen, die pflanzt man und hat dann nur noch Freude an ihnen. So eine Rose ist die Kletterrose "Alessa". Sie wurde 1988 von Rolf Sievers und Ingwer J. Jensen gezüchtet und auf den Markt gebracht.
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Im Jensen-Katalog ist sie so beschrieben: "Blütenfarbe rosarot-rot, Blüte sehr groß, dicht gefüllt, Blüten am alten Holz einzeln, am neuen Holz in Büscheln …stark duftend, Teehybriden-ähnlich, Pflanze mit starkem, kräftigem Wuchs, gesundes Laub, sehr winterhart, den ganzen Sommer öfterblühend, Höhe 350-450 cm."
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Ich kann dem nur voll zustimmen. Ich habe meine "Alessa" im Herbst 1990 gepflanzt. Im ersten Jahr war sie mir etwas peinlich, weil die Blüten so groß werden, dass sie fast schon übertrieben kitschig aussehen, aber wenn man einmal seine Nase reingehalten hat, können sie gar nicht mehr groß genug sein! Und es sind so viele, dass ich die schönsten Sträuße schneiden kann, ohne dass man es der Pflanze ansieht. Das bläuliche Pink passt im Strauß sehr gut zu Frauenmantel.
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Diese Rose ist absolut gesund, ich habe sie die ganzen Jahre noch nicht einmal gespritzt und das, obwohl sie bei mir etwas ungünstig steht – dicht am Haus, so bekommt sie nicht viel Regenwasser mit. Trotzdem hatte sie noch nie auch nur den Anflug von Rost oder Mehltau und auch von Läusen wird sie äußerst selten heimgesucht.
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Der erste Flor ist überwältigend und macht aus meinem Haus ein romantisches Dornröschen-Schloß. Ich schneide dann die alten Blüten aus, und nach einer kurzen Ruhepause treibt sie willig wieder nach – mit daumendicken Trieben! Und sie blüht auch beim zweiten Mal sehr üppig, diese Blüten halten dann bis weit in denn Herbst hinein.
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Der einzige Nachteil dieser Rose: Sie ist unheimlich wüchsig und bringt im Frühjahr und auch im Herbst Triebe hervor, die so stark sind, dass sie einem fast Angst einjagen, und wenn die Büschel mit den Riesenblüten voll geöffnet sind, sind sie extrem schwer, und die Triebe neigen sich entsprechend, das bedeutet, die „Alessa“ braucht ein richtig stabiles Rankgerüst. Sie reagiert sehr dankbar auf einen kräftigen Rückschnitt im Frühjahr, und ich hole ab und zu auch mal alte verholzte Zweige raus, was ein bisschen mühsam ist, weil die „Alessa“ über sehr wehrhafte Stacheln verfügt.
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Aber, ich denke mal, die Fotos sprechen für sich: Diese Rose ist einfach traumhaft!
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ein Beitrag von Carola
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